04 Mai

Buchvorstellung 11. Mai 18:00: „Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen“

Wir als autonomes Queer Referat im AStA der TU Berlin haben die Autorinnen Judith Coffey & Vivien Laumann eingeladen, ihr im letzten Jahr veröffentlichtes Buch „Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen“ bei uns vorzustellen. Wir laden euch herzlich ein bei der Buchvorstellung mit anschließender Diskussion teilzunehmen. Die Veranstaltung wird Mittwoch am 11. Mai […]

31 Jan

Forderungen und Infos des autonomen Queer Referats zur Namens- und Geschlechtseintragsänderung an der TU Berlin

Wir, das autonome Queer Referat im AStA der TU, haben das Video mit den Infos und Forderungen zu Namens- und Geschlechtseintragsänderungen an der TU Berlin bereits im Sommersemester 2021 aufgenommen und kommen jetzt erst dazu es zu veröffentlichen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Termin für unser Plenum sich verändert hat. Ihr findet die aktuellen Daten auf unserer Website. Außerdem war auch inzwischen die Wahl der Referent*innen. Aber zur nächsten Legislatur gibt es wieder eine Wahl, wir informieren euch natürlich auf unseren Twitter und Facebook Kanälen!

Hier findet ihr die Petition zum unterschreiben #TINklusive Uni! Und hier die Seite der TU mit den Infos zum ändern des Namens- und Geschlechtseintrags an der TU für Studierende.


Unser Text aus dem Video findet ihr barrierearm im folgenden Abschnitt:

Vorstellung Queer Referat: Wir sind das autonome Queer Referat im AStA der TU Berlin. Wir wollen Räume für queere, trans* und inter* Studierende und alle anderen Queers schaffen, uns gegenseitig empowern und mit euch gegen eine cis-heteronormative und binäre Uni kämpfen. Außerdem organisieren wir Workshops, Filmabende und andere queere Veranstaltungen. Normalerweise gibt es jedes Jahr eine queere Vollversammlung, bei der die Referentinnen fürs Queer Referat gewählt werden, aufgrund der Pandemie wurde diese Wahl leider bisher verschoben. Sobald es eine neue Queere Vollversammlung und Wahl gibt, lassen wir euch das wissen.

Wir haben normalerweise eine Reihe von Veranstaltungen in unserem Raum im AStA und jede Woche ein offenes Plenum, seit der Pandemie treffen wir uns derzeit jeden zweiten Mittwoch um 16:00 fürs Plenum (inzwischen wann anders) und organisieren gerade das erste digitale Queer Beer. Wenn ihr Interesse habt das Queer Referat kennenzulernen, zum Plenum oder Queer Beer zu kommen, schreibt uns einfach eine Mail. Die Adresse findet ihr auf der AStA Homepage!

Anleitung Namens- und Geschlechtsänderung: Es ist erst seit einem Jahr möglich den eigenen Namen auf dem Studierendenportal einfach mit dem dgti-Ausweis zu ändern und somit einen neuen Studierendenausweis mit dem neuen, korrekten Namen zu bekommen. Der dgti-Ausweis kann online auf dgti.org bestellt werden und kostet knapp 20 Euro. Dieser muss dann gescannt und im tuPORT bei „Meine Anträge“ hochgeladen werden. Schließlich muss eine E-Mail zur kostenlosen Neuausstellung des Studierendenausweis an die Kartenausgabestelle zur Adresse kas@studsek.tu-berlin.de. geschickt werden.

Forderungen an die TU: Wir freuen uns sehr, dass es endlich möglich ist, den eigenen Namen und Geschlechtseintrag als Studi ohne Personenstandsänderung zu ändern, jedoch ist die TU im Rahmen von TIN*Rechten weit entfernt von perfekt. Vorstellung Petition #TINklusiveUni und Forderungen an TU Wir als Queer Referat unterstützen die berlinweite Kampagne #TINklusiveUni und appellieren an die TU Berlin endlich die Forderungen der trans, inter* und/oder nicht-binären Studierende und Mitarbeitende umzusetzen!

Die TU Berlin muss sofort handeln und dafür sorgen, dass ein unterschriebener Antrag ausreicht, um für Student*innen und Mitarbeiter*innen den Geschlechts- und Namenseintrag zu ändern! Die Regelungen für die Änderung von Namens- und/oder Geschlechtseintrag in den Datenbanken der Hochschulen müssen berlinweit einheitlich und transparent sein, wir fordern dass die TU Berlin sich dafür mit hoher Priorität einsetzt. Die TU Berlin muss dafür sorgen, dass eine reibungslose Änderung von Namens- und/oder Geschlechtseintrag nicht nur in internen, sondern auch in externen Dokumenten der Hochschule ermöglicht wird!

Wir fordern, auch, dass die Mitteilung von Informationen bzgl. diesen Prozessen transparent läuft und, dass diese für alle Studierende und Mitarbeitende zugänglich gemacht werden. TIN* Studierende an der TU Berlin muss ermöglicht werden, selbst zu entscheiden wo sie mit welchen Namen, Anreden oder Pronomen auftauchen sollen! So dass sich diese auch unterscheiden können dürfen, damit eine maximale Selbstbestimmung von TIN* Studierenden erreicht wird. Nur so kann dafür gesorgt werden, dass TIN Studis selbstbestimmt über ein mögliches Outing entscheiden können.

Wir fordern die TU Berlin auf, Mitarbeiter*innen und Lehrpersonal für die Anliegen von TIN* Personen zu sensibilisieren! Außerdem möchten wir als Queer Referat dafür plädieren, die geschlechtsspezifische Anrede grundsätzlich aus allen Verwaltungsprozessen, wie Zeugnissen, E-Mails etc. zu streichen! Und wir fordern die Anpassung der Formulare an nicht-binäre Geschlechter, indem „divers“ und „keine Angabe“ auch angekreuzt werden können.

Bitte unterschreibt die Petition und macht bei der TU und beim Berliner Senat Druck, um Diskriminierung von TIN Studis und Mitarbeitende zu beenden. Den Link findet ihr auf unserer Homepage


15 Mrz

Stellungnahme: Diskriminierung von trans*, inter* und nicht-binären Personen an der TU Berlin und überall sonst beenden! #TINklusiveUni

Trans*, inter* und nicht-binäre Personen sind einer strukturellen Diskriminierung auf ganz unterschiedlichen Ebenen ausgesetzt. Wir als autonomes Queer Referat am AStA der TU Berlin bekommen in regelmäßigen Abständen E-Mails mit ganz konkreten und massiven Diskriminierungserfahrungen von TIN-Personen an der TU Berlin und in ganz Berlin. Und wir wissen auch von anderen queeren Referaten und Beratungsstellen, […]