Pressemitteilungen

Berlin jetzt zulassungsfrei? Zulassungsverfahren in ganz Berlin rechtswidrig 22.12.2011

Presseerklärung der Berliner Landesastenkonferenz
Am Dienstag den 20. Dezember erwirkt der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin die Zulassung zweier Psychologiestudentinnen zu ihrem Wunschstudium und erklärt in dem Urteil alle Berliner Zulassungsverfahren, ausgenommen diejenigen für Staatsexamen und Diplomstudiengänge, für rechtswidrig. Somit sind tatsächlich alle Bachelor- und Masterstudiengänge betroffen, die einen NC besitzen. Auch für Studiengänge wie Psychologie mit einem NC nahe 1,0 wie gilt das. Ihnen allen ging, so das Gericht in seinem Urteil, kein gesetz- und verfassungsgemäßes Verfahren zur Zulassungsbeschränkung voraus.
Das Verfassungsgericht weist die Hochschulleitungen und Senatsverwaltung darauf hin, dass Studiengänge, die in Zukunft zulassungsbeschränkt sein sollen, durch ein entsprechendes Verfahren zur Ermittlung der vorhandenen Ausbildungskapazität in gesetzlicher Art und Weise geprüft werden müssen. Daraus folgt, dass die aktuellen Verfahren nicht mehr angewendet werden dürfen.

Berliner LandesAstenKonferenz sieht sich als Teil der anstehenden Bildungsproteste

Die Demonstration am 17.11.11, sowie die vielfältigen inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Unzulänglichkeiten des (Berliner) Bildungssystems sind Teil der seit Jahren rumorenden Unzufriedenheit von Erzieher_innen, Schüler_innen, Lehrerenden, Azubis, Erzieher_innen, Studierenden und Eltern. Aus Sicht der LandesAstenKonferenz ist die Zeit gekommen nicht nur bildungspolitische Shows zu favorisieren sondern die gestellten Forderungen ernst zu nehmen und in Lösungen umzusetzen. Wir sehen die Forderungen der letzten Jahre bisher nur teilweise bis überhaupt nicht durch den Senat umgesetzt.

Landesastenkonferenz zu den Koalitionsvereinbarungen: Hochschulpolitik verbessern wollen alle 12.12.2011

Das die Bereiche Wissenschaft und Forschung in der Senatsstruktur getrennt werden, verurteilen wir aufs Schärfste. Alle Hochschulen sind seit der Umstellung auf das Bachelor-Master-System gezwungen eine Gradwanderung zwischen reiner Ausbildung und freier Bildung zu absolvieren. Jede Hochschule findet darin langsam ihren Platz und nun entwertet die Landesregierung als eine der ersten politischen Handlungen dieses: „Wir wünschen uns Hochschulbildung und dazu gehört für uns das Zusammenführen von praktischer und wissenschaftlicher Ausbildung, sowie der Forschung.

Studierendenparalament beschließt den Erhalt der Sprach- und Kulturbörse (SKB) an der Technischen Universität Berlin 01.11.2011

Das Studierendenparlament (StuPa) der TU Berlin beschloss am 27.10.2011, dass der Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) die Existenz der SKB für ein Jahr sicherstellen soll. Im Anschluss an die Sitzung wurde eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Präsidium und AStA unterzeichnet.

Frauen* übernehmen den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der TU Berlin 31.10.2011

Auf der 1. Ordentlichen Sitzung des Studierendenparlamentes am 27.10.2011 wurde der AStA der TU Berlin neu gewählt. Das Wahlergebnis ist insofern besonders, als dass alle neun, vom StuPa zuwählenden, Referate für die XXXII. Legislatur mit Frauen* besetzt wurden und damit das Projekt Frauen*AStA heute seinen Anfang nimmt. "Warum nur Frauen?", wird sich so manche_r fragen und den neu gewählten Referentinnen oldschool-Feminismus vorwerfen. Die Idee ist jedoch nicht, dass eine Welt ohne politisch aktive Männer besser ist als eine mit.

AStA der TU Berlin erwartet sofortiges Handeln - Zwangsexmatrikulationen müssen gestoppt werden 26.08.2011

Nachdem gestern bekannt wurde, dass 32 Studierende aufgrund einer auslaufenden Studienordnung ihr Studium nicht mehr fortsetzen dürfen, fordert der AStA der TU Berlin sofortige Konsequenzen.
Noch vor einigen Monaten wurde durch die Novellierung des Berliner Hochschulgesetzes die Möglichkeit zur Exmatrikulation aufgrund des Nichterfüllens von Auflagen eingeräumt. Dass diese Möglichkeit den Lehrenden Werkzeuge einräumt mit denen sie nicht umgehen können, wird nun vorerst in Köln ersichtlch.
 

Deutsche Bank kauft Unis nicht allein – der Skandal ist die Normalität 30.Mai.2011

In den letzten Tagen ist ein angeblicher Geheimvertrag zwischen HU, TU und der Deutschen Bank in den Medien als Skandal dargestellt worden. Doch was von der Öffentlichkeit als Skandal aufgefasst wird ist schon seit Jahren Normalität an den Universitäten. Die Umstrukturierung der Hochschulen im Sinne eines unternehmerischen Gedankens führt unweigerlich zur Beugung der wissenschaftlichen Ideale. Christian Meyer vom AStA der TU Berlin hierzu: „Die Forschung orientiert sich zunehmend an kurzfristigen Fragestellungen, die innerhalb kurzer Zeiträume wirtschaftlich

20 Jahre Zivilklausel an der TU Berlin & Netzwerk gegen Rüstungsforschung gegründet 29.05.2011

Nach 20 Jahren Zivilklausel - TU Berlin muss sich auf alte Ideale zurückbesinnen und Fehlentwicklungen bekämpfen. Internationaler Kongress in Braunschweig fordert Ausrichtung der Hochschulen ausschließlich an zivilen Forschung und Lehre und gründet Netzwerk gegen Rüstungsforschung. Mehr als 100 Studierende, Hochschulangehörige sowie Gewerkschaftler_innen erklärten anlässlich eines Kongresses zur Zivilklausel in Braunschweig: “Wir fordern friedliche und zivile Hochschulen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden Wir wollen

Platz! Jetzt! Sofort! AStA besetzt alte Bibliothek 19.04.2011

4 Jahre Raumverhandlungen sind genug. Der AStA ist vorläufig in den H3503 umgezogen. Kommt vorbei und seht es euch an!
Liebe Mitstudierende,
seit 4 Jahren befindet sich der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der TU in Verhandlung mit der TU Berlin über die derzeitig offensichtliche Raumproblematik. Die Räume des AStA sind zu klein, um die Arbeitsfähigkeit des AStAs zu gewährleisten. Jetzt könnte man sagen, das ginge an der TU doch allen so. Aber die Sache hat zwei Besonderheiten:

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