Pressemitteilungen

Monate nach Semesteranfang: 3900 Studierende noch immer ohne Bafög-Bescheid..

Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres warten noch 3900 BaföG-Anträge für das laufende Semester auf Bearbeitung. Das ist problematisch, denn, entsprechend Bafög §51 erhalten Studierende vorläufig Ausbildungsförderung von monatlich 360 EUR, bis der Antrag bearbeitet ist, längstens aber für vier Monate. Die laufen für Studierende im Januar ab, für Schüler_innen ist die Frist bereits überschritten. Nun will Berlin sich über das Gesetz hinwegsetzen und die „Überbrückung“ auch über die 4 Monate hinaus gewähren.

„Code of Conduct“ an der TU Berlin: Endlich Regeln für den Drittmittelsumpf?

Am Freitag, 19.10.2012, wird im Kuratorium der TU Berlin auf Anregung des AStAs ein „Code of Conduct“ beschlossen. Mit diesem „Muster für Drittmittelverträge“ sollen endlich die Bedingung für Kooperationen transparenter gestaltet werden. Grund für die Forderung des AStAs nach einem solchen Richtlinienpapier war die fragwürdige Handhabung eines Vertrages mit der BASF-SE vergangenen Winter.

Exzellent rechtswidrig! Exmatrikulationspraxis an der FU Berlin

- Wie "exzellente" Unis sich ungeliebter Studierender entledigen -
Immer noch, trotz Exzellenzzuspruch, zeigt sich die Freie Universität Berlin alles andere als exzellent in Sachen Lehre und Prüfungen. Im Gegenteil bedeutet "exzellent" für sie wohl: Nur die exzellent schnellen Studierenden unterstützen, die anderen exen. Das musste Patrick Luzina in der vergangenen Woche leidlich erfahren. Als Diplomstudierender in den letzten Zügen hielt er auf einmal seine Exmatrikulation in den Händen.

10 Jahre Bologna – immer noch keine Anerkennung 16.08.2012 Pressemitteilung der ASten TU und FU

Es sollte der Tag kommen, an dem sich Hochschulrektorenkonferenz und die Asten der FU und TU Berlin einmal einig sind. Wir stimmen darin überein, dass die vor 10 Jahren als Revolution der Bildung verkaufte Bolognareform in ihren Kernzielen vorerst gescheitert ist: Das neue System sollte zu einer höheren Mobilität und einfacher Anrechenbarkeit der Studienleistungen führen. Doch heute sehen wir, dass diese Ziele nicht einmal innerhalb Berlins erreicht werden.

Akademischer Austausch für Alle? – Pustekuchen, nur für die Stärksten und Schnellsten! 04.07.2012

Anlässlich der gestrigen (3.07.2012) Mitgliederversammlung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der aktuellen Bewerbungsphase an den Hochschulen muss sich der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der TU Berlin einmal mehr fragen, ob das Ziel Bolognas mehr Akademischen Austausch zu organisieren ein Ziel ausschließlich für die Stärksten und Schnellsten bleibt.

Stellungnahme der Landesastenkonferenz zur Berliner Hochschulzulassungsverordnung und zur Änderung der Kapazitätsverordnung 20.03.2012

Als Landesastenkonferenz begrüßen wir es, dass die Senatverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft so schnell auf das Urteil des Landesverfassungsgericht reagiert.
Jahrelang gab es eine verfassungswidrige Zulassungspraxis an den Berliner Hochschulen, unter der die Studierenden gelitten haben. Wir fassen das Urteil jetzt als Handlungsanweisung auf, in einem gemeinsamen und transparenten demokratischen Verfahren eine rechtssichere Grundlage zu erarbeiten.

Blauer Brief gefällig? 12.03.2012

Zur Situation an der TUB – Diplom- und Magisterstudiengänge endgültig vor dem Aus?
Mit dem Inkrafttreten des neuen Berliner Hochschulgesetzes soll nun auch an der TU das endgültige Aus für mehrere tausend Studierende wahr werden. Hochschulen müssen Fristen für die letzmaligen Prüfungen setzen und der Akademische Senat muss diese dann beschließen. Auch wenn das noch nicht endgültig abgeschlossen ist, erleiden die Studierenden den Druck.

Erneut Kooperationsvertrag mit Privatwirtschaft – BASF drängt auf Geheimhaltung 31.01.2012

An der Technischen Universität Berlin ist erneut ein Kooperationsvertrag mit einem der größten deutschen Unternehmen - der BASF-SE - abgeschlossen worden. Anlass zum Unmut von Seiten der Studierendenschaft gab dabei nicht nur die erneute Investition in Wirtschaftspartnerschaften und Elitenbildung. Auch die Art und Weise, auf die der Vertrag zustande kam, erntete Kritik und offenbarte die Bedeutungslosigkeit der „demokratischen“ universitären Gremien.

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