Pressemitteilungen

TU Berlin setzt historisches Zeichen für mehr Demokratie

Der erweitere Akademische Senat der TU Berlin hat sich am 15.05.13 für die Gleichverteilung der Sitze unter den Statusgruppen in diesem Gremium entschieden. Gemäß des angenommenen Vorschlages für die Grundordnung der Hochschule wird der erweiterte Akademische Senat (eAS) zukünftig mit je 15 Vertreter*innen von Hochschullehrer*innen, akademischen Mitarbeiter*innen, sonstigen Mitarbeiter*innen und Studierenden besetzt sein.

Länger Studieren schadet nicht.

AStA TU Berlin unterstützt langzeitstudentische Anliegen beim Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen

Studierende der TU Berlin bringen sich dieses Jahr solidarisch in die Demonstration zum 2. Mai, dem "Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen", am Senefelder Platz um 13 Uhr ein. [fb] Der AStA begrüßt diesen Vorstoß. Studierende sind natürlich keine "Arbeitslosen". Doch auch Studierende, besonders sogenannte Langzeitstudierende, geraten schnell in die Situation, sich für ihre Nicht-Erwerbstätigkeit rechtfertigen zu müssen.

Trotz politischem Druck: Podiumsdiskussion "Wenn aus Studierenden Staatsfeinde werden - Weiße Rose, RAF und noch mehr" findet großen Anklang

Am Abend des 10. April 2013 richtete der Allgemeinene Studierendenaussschuss der TU Berlin eine Podiumsdiskussion aus, die sich mit politischem Widerstand Studierender vom Nationalsozialismus bis heute befasste. Auf dem Podium saßen der Verleger Karl-Heinz Dellwo, die Autorin Jutta Schubert, der Historiker Bernward Dörner und der Aktivist und Liedermacher Prinz Chaos II. Mit 130 Teilnehmer*innen war der Hörsaal bis auf den letzten Stehplatz gefüllt.

TU Berlin entzieht AStA Veranstaltungsraum für Podiumsdiskussion "Wenn aus Studierenden Staatsfeinde werden. Weiße Rose, RAF und noch mehr"

Das TU-Präsidium hat gestern Abend kurzerhand dem Allgemeinen Studierendenausschuss den Lichthof abgesagt. Der AStA hatte diesen im Dezember 2012 gebucht für eine Veranstaltung über "Widerstand im NS und heute" am morgigen Mittwoch, 10.4.2013, 18 Uhr. Ausgangspunkt der Veranstaltung war, dass sich dieser Tage die Entdeckung, Aburteilung und Hinrichtung der Akteure und Akteurinnen der Weißen Rose zum 70. Mal jährt.

Studierendenparlament ist sich einig: Keine Berufung von Kienberger!

Das Studierendenparlament der TU Berlin hat in seiner Sitzung vom 31.01.2013 die im Berufungsverfahren verantwortlichen Gremien einstimmig dazu aufgerufen, den Alten Herrn Prof. Dr. Reinhard Kienberger nicht zu berufen Der AStA der TU Berlin hatte bereits in der Woche zuvor auf den extrem rechten Burschenschaftler aufmerksam gemacht.

Rechter Burschenschaftler soll Professor an der TU werden

Am 24.01.2013 hat Prof. Dr. Reinhard Kienberger seinen Vorstellungsvortrag zur Bewerbung einer W3 Professur an der TU Berlin gehalten. Bereits im Vorfeld kündige sich Protest an. Auf der AStA-Homepage war am 23.01.2013 bereits zu lesen: "Außerdem ist er extrem rechter Burschenschafter und hat deshalb an der Technischen Universität Berlin nichts verloren."

Monate nach Semesteranfang: 3900 Studierende noch immer ohne Bafög-Bescheid..

Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres warten noch 3900 BaföG-Anträge für das laufende Semester auf Bearbeitung. Das ist problematisch, denn, entsprechend Bafög §51 erhalten Studierende vorläufig Ausbildungsförderung von monatlich 360 EUR, bis der Antrag bearbeitet ist, längstens aber für vier Monate. Die laufen für Studierende im Januar ab, für Schüler_innen ist die Frist bereits überschritten. Nun will Berlin sich über das Gesetz hinwegsetzen und die „Überbrückung“ auch über die 4 Monate hinaus gewähren.

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