Pressemitteilungen

Trotz politischem Druck: Podiumsdiskussion "Wenn aus Studierenden Staatsfeinde werden - Weiße Rose, RAF und noch mehr" findet großen Anklang

Am Abend des 10. April 2013 richtete der Allgemeinene Studierendenaussschuss der TU Berlin eine Podiumsdiskussion aus, die sich mit politischem Widerstand Studierender vom Nationalsozialismus bis heute befasste. Auf dem Podium saßen der Verleger Karl-Heinz Dellwo, die Autorin Jutta Schubert, der Historiker Bernward Dörner und der Aktivist und Liedermacher Prinz Chaos II. Mit 130 Teilnehmer*innen war der Hörsaal bis auf den letzten Stehplatz gefüllt.

TU Berlin entzieht AStA Veranstaltungsraum für Podiumsdiskussion "Wenn aus Studierenden Staatsfeinde werden. Weiße Rose, RAF und noch mehr"

Das TU-Präsidium hat gestern Abend kurzerhand dem Allgemeinen Studierendenausschuss den Lichthof abgesagt. Der AStA hatte diesen im Dezember 2012 gebucht für eine Veranstaltung über "Widerstand im NS und heute" am morgigen Mittwoch, 10.4.2013, 18 Uhr. Ausgangspunkt der Veranstaltung war, dass sich dieser Tage die Entdeckung, Aburteilung und Hinrichtung der Akteure und Akteurinnen der Weißen Rose zum 70. Mal jährt.

Studierendenparlament ist sich einig: Keine Berufung von Kienberger!

Das Studierendenparlament der TU Berlin hat in seiner Sitzung vom 31.01.2013 die im Berufungsverfahren verantwortlichen Gremien einstimmig dazu aufgerufen, den Alten Herrn Prof. Dr. Reinhard Kienberger nicht zu berufen Der AStA der TU Berlin hatte bereits in der Woche zuvor auf den extrem rechten Burschenschaftler aufmerksam gemacht.

Rechter Burschenschaftler soll Professor an der TU werden

Am 24.01.2013 hat Prof. Dr. Reinhard Kienberger seinen Vorstellungsvortrag zur Bewerbung einer W3 Professur an der TU Berlin gehalten. Bereits im Vorfeld kündige sich Protest an. Auf der AStA-Homepage war am 23.01.2013 bereits zu lesen: "Außerdem ist er extrem rechter Burschenschafter und hat deshalb an der Technischen Universität Berlin nichts verloren."

Monate nach Semesteranfang: 3900 Studierende noch immer ohne Bafög-Bescheid..

Laut Bildungssenatorin Sandra Scheeres warten noch 3900 BaföG-Anträge für das laufende Semester auf Bearbeitung. Das ist problematisch, denn, entsprechend Bafög §51 erhalten Studierende vorläufig Ausbildungsförderung von monatlich 360 EUR, bis der Antrag bearbeitet ist, längstens aber für vier Monate. Die laufen für Studierende im Januar ab, für Schüler_innen ist die Frist bereits überschritten. Nun will Berlin sich über das Gesetz hinwegsetzen und die „Überbrückung“ auch über die 4 Monate hinaus gewähren.

„Code of Conduct“ an der TU Berlin: Endlich Regeln für den Drittmittelsumpf?

Am Freitag, 19.10.2012, wird im Kuratorium der TU Berlin auf Anregung des AStAs ein „Code of Conduct“ beschlossen. Mit diesem „Muster für Drittmittelverträge“ sollen endlich die Bedingung für Kooperationen transparenter gestaltet werden. Grund für die Forderung des AStAs nach einem solchen Richtlinienpapier war die fragwürdige Handhabung eines Vertrages mit der BASF-SE vergangenen Winter.

Exzellent rechtswidrig! Exmatrikulationspraxis an der FU Berlin

- Wie "exzellente" Unis sich ungeliebter Studierender entledigen -
Immer noch, trotz Exzellenzzuspruch, zeigt sich die Freie Universität Berlin alles andere als exzellent in Sachen Lehre und Prüfungen. Im Gegenteil bedeutet "exzellent" für sie wohl: Nur die exzellent schnellen Studierenden unterstützen, die anderen exen. Das musste Patrick Luzina in der vergangenen Woche leidlich erfahren. Als Diplomstudierender in den letzten Zügen hielt er auf einmal seine Exmatrikulation in den Händen.

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