Wert und Widerstand: Der Kampf um den Regenwald

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Dichtblättrige Urwaldriesen, handtellergroße Blütenkelche und leuchtende Riesenfalter. Obwohl der tropische Regenwald nur drei bis vier Prozent der Erdoberfläche bedeckt, beherbergt er die Hälfte aller bekannten Tier- und Pflanzenarten.

Dieses grüne Paradies ist die Lebensgrundlage von mehr als 100 Millionen Kleinbauern und Indigenen in Südostasien, Afrika und Südamerika. Durch die naturnahe Nutzung der Wälder sichern sie nicht nur das Überleben tausender Arten, sondern schützen gleichzeitig auch das Klima.

Doch die mächtigen Banken des Westens, korrupte Politiker und transnationale Wirtschaftsunternehmen unternehmen große Anstrengungen, den Regenwald seinen Hütern zu entreißen und Profite aus dem Reichtum der Natur zu schlagen. Palmölplantagen, Sojamonokulturen und riesige Bergbaubetriebe sind nur einige wenige Beispiele. Die Großkonzerne dringen Jahr für Jahr weiter in die Regenwaldgebiete vor, töten Mensch und Natur.

Immer öfter treffen sie auf organisierten Widerstand: Die Hüter des Waldes organisieren erfolgreiche Kampagnen, informieren die Bevölkerung und verhindern Großprojekte. So bewahren sie ihre grüne Heimat. Für sich. Und für uns.

In ihrem Vortrag zeigen Marianne Klute und Lea Horak von Rettet den Regenwald e.V. den Wert der tropischen Regenwälder auf und gehen auf die Gründe für den Verlust sowie auf die Folgen der Zerstörung ein. Am Beispiel der Vereins-Partner in Indonesien stellen sie Beispiele für den Kampf der Bevölkerung gegen waldzerstörende Konzerne vor.

Über Rettet den Regenwald:
Rettet den Regenwald e.V. setzt sich seit 1986 aktiv für den Schutz des Regenwaldes ein. Mit Online-Aktionen und der Zeitschrift Regenwald Report benennt der gemeinnützige Verein regenwaldzerstörende Projekte und Unternehmen. Er organisiert regelmäßig Protestaktionen, um Politiker, Konzerne oder Banken an ihre Verantwortung zu erinnern. Der Verein unterstützt zudem lokale Gruppen, denen Vertreibung und somit Verlust Ihrer Lebensgrundlage droht, durch Beratung und politischen Druck auf ihre Regierungen. Rettet den Regenwald arbeitet mit zuverlässigen Organisationen und mutigen Menschen direkt vor Ort zusammen und unterstützt sie finanziell.

Der Eintritt ist frei. Der Vortrag wird von Gebärdensprachdolmetscher_innen übersetzt.

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Termin: 

Freitag, 29. Januar 2016 - 18:00 bis 20:00

Ort: 

TU Berlin, Hauptgebäude H0110 (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin)

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