Hambi ist erst der Anfang!

2. April // 18–20 Uhr // Raum H106

Aktivist*innen aus dem Hambacher Wald zeigen Euch, wie sechs Jahre Waldbesetzung und Bewegungsaufbau dabei geholfen haben, neue Pfade in Richtung Systemwandel und darüber hinaus zu entdecken.

Die Geschichte des Waldes hat viele Menschen mitgerissen und bewegt. Sie wollen wir zu unseren Gefährt*innen machen, im Kampf gegen Kohle und für Klimagerechtigkeit. Wir wollen erklären, warum der Kampf für den Hambacher Wald auch ein Kampf gegen den Kapitalismus und seinen zerstörerischen Folgen ist.


Nicht zuletzt hat der Sonderbericht der IPCC gezeigt, wie wichtig es heute ist, unsere Gesellschaft radikal zu verändern: Denn wenn wir bis 2030 unsere Emissionen nicht um die Hälfte senken, steuern wir auf eine unbewohnbare Erde zu.
In solchen Zeiten ist es ganz und gar nicht wahnsinnig, in ein Baumhaus auf fünfzehn Meter Höhe zu ziehen, sondern es ist vielmehr wahnsinnig nichts zu tun. Das zeigen wir Euch in einer interaktiven Veranstaltung und machen gemeinsam Möglichkeiten zum Handeln erlebbar. Denn wir müssen uns jetzt für eine Erde auf der Leben möglich bleibt bewegen. Und Hambi ist erst der Anfang.

  • Die Geschichte des Hambacher Forsts, Besetzungen und Räumungen
  • Klimawandel und Braunkohle: Wie sieht eine Welt jenseits von 1,5 Grad Erderwärmung aus? Warum handelt die Regierung nicht?
  • Klimagerechtigkeit: Warum gehören Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen?
  • System change not climate change: Brauchen wir zivilen Ungehorsam als Motor von Veränderung? Was können wir tun, um mächtig zu sein, ohne die Herrschaft zu ergreifen?
  • Entwürfe einer klimagerechteren Welt: Wie könnten alternative Gesellschafts- und Wirtschaftsweisen aussehen?

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit SOLIDARITREE statt: solidaritree.noblogs.org

 

 

Termin: 

Dienstag, 2. April 2019 - 18:00 bis 20:00

Ort: 

Raum H106 (Hauptgebäude), Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

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