Pressemitteilungen

HU Berlin befürwortet neuen studentischen Tarifvertrag

Der Akademische Senat der Humboldt-Universität zu Berlin hat sich am 19. Januar 2016 einstimmig für die Hinarbeit auf einen neuen und besseren Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TV Stud) ausgesprochen.

Die Tarifinitiative TVSTUD begrüßt das Votum. Christian Heine, ein Sprecher der Initiative, sagt dazu: „Wir empfinden es als besondere Bestätigung, dass der scheidende HU-Präsident Prof. Dr. Olbertz unsere Argumente für einen neuen studentischen Tarifvertrag während der Sitzung als plausibel und unterstützenswert bezeichnete.“

LAK: Studienzugang für Geflüchtete

Die Landesastenkonferenz Berlin (LAK Berlin) fordert das Berliner Abgeordnetenhaus auf, die nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen, um geflüchteten Menschen eine ordentliche Immatrikulation zum Studium zu ermöglichen, und die Hochschulen in dieser Sache bestmöglich zu unterstützen. Da sowieso geplant ist, mehr Geld für Geflüchtete und Hochschulen auszugeben, kann man dies mit diesem Schritt sehr gut miteinander verbinden.

Des Weiteren fordert die LAK Berlin die Hochschulen auf, bürokratische Hürden bei der Immatrikulation für Geflüchtete abzubauen.

Erneut gravierende Datenpanne an der TU Berlin: Tausende Datensätze veröffentlicht

Am Nachmittag der 29. Mai 2015 hat die Technische Universität Berlin bei der Verschickung der Rückmeldeaufforderungen massenhaft personenbezogene Daten unsachgemäß weitergegeben. Auf Twitter berichten Studierende, dass ihnen bis zu 1683 Datensätze mit vollen Namen, Adressen und vorzulegenden Unterlagen ihrer Kommiliton*innen zugeschickt worden seien. Besonders pikant daran ist, dass auch Informationen über Zwangsexmatrikualtion wegen nicht bestandener Prüfungen versandt wurden.

Erinnerungsveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung

Vom 7. bis 9. Mai 2015 besucht eine Delegation von ehemaligen Weltkriegs-Kombattant*innen der 1. Polnischen Armee Berlin. Vor genau 70 Jahren waren sie unter anderem an der Befreiung Berlin-Charlottenburgs beteiligt. SS und Wehrmacht hatten das heutige TU-Gelände in eine Festung verwandelt, die erst am 2. Mai 1945 fiel.

Gemeinsam mit der Charlottenburger SPD-Bezirksverordnetenfraktion und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) lädt der Allgemeine Studierendenausschuss der Technischen Universität Berlin (AStA TU Berlin) zum Zeitzeug*innen-Gespräch mit den ehemaligen polnischen Kombattant*innen ein. Dieses findet statt

am Donnerstag, 7. Mai 2015, um 18:00 Uhr
im Festsaal des Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin.

Für die Monarchisierung der Universität!


Nach Jahrzehnten des fehlgeleiteten Kampfes für eine Demokratisierung der Hochschulen, ist es an der Zeit, neue – alte – Wege zu gehen. Die AStA-Arbeitsgruppe "Exzellenz rückbesinnend denken" schlägt daher folgendes Drei-Punkte-Programm für eine majestätische Zukunft der TU Berlin vor:

  1. Rückkehr zur bewährten Benennung "Königlich Technische Hochschule Charlottenburg" anstelle des lahmen "Technische Universität Berlin"!
  2. Berufung von noch mehr Professor*innen mit dem klangvollen Namen "König"!
    (Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollten sie vielleicht nicht alle "Prof. Dr. Wolfgang König" heißen wie im FG Wahrscheinlichkeitstheorie und im FG Technikgeschichte)
  3. Beteiligung der echten Queen Elizabeth II. an der nächsten Queen's Lecture!
    (Behelfsweise sind vielleicht auch andere Royals okay. Jedenfalls waren Grußworte und ein olles Bild an der Wand in der Vergangenheit etwas unbefriedigend.)

In diesem Zusammenhang möchten wir ferner anregen, auf die Asbest-Sanierung des FU-Chemie-Gebäudes zu verzichten, es stattdessen abzureißen und eine weitere Rekonstruktion des Stadtschloss an der Stelle zu errichten. Welche Metropole kann schon zwei identische Stadtschlösser vorweisen?

Studentenwerk Berlin verschärft unnötig Wohnsituation für Studierende

Der Verwaltungsrat des Studentenwerks Berlin hat auf seiner Sitzung am 11. Dezember 2014 Änderungen zur Vergabe von Wohnheimplätzen beschlossen. Die Neuregelung verliert die Lebensrealität vieler Studierender aus den Augen, wird den studentischen Wohnungsmarkt in Berlin weiter verschärfen und kommt mit einer ungerechten Übergangsregelung daher.

Offener Brief an den Rundfunkbeitrag

Sehr geehrte Damen und Herren, zum 1.1.2013 hat sich mit dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV) die Gesetzeslage bezüglich der Entrichtung der Rundfunkbeiträge geändert. Kritik an den neuen Regelungen wurde verschiedentlich geäußert, doch die besonderen Benachteiligungen, die sich für Teile der Gruppe der Studierenden ergeben, haben bisher in der Öffentlichkeit kein Gehör gefunden.

Gemeinsame Pressemitteilung der LAK und des Bündnisses "Studis gegen hohe Mieten" zur Sitzung des Wissenschaftsausschusses am 30.04.2014

Am 30.04.2014 tagte der Wissenschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zum Thema studentisches Wohnen. Angehört wurden auch eine studentische Vertreterin aus dem Verwaltungsrat des Studierendenwerks sowie ein Vertreter der Berliner Landes-ASten-Konferenz sowie des Bündnisses „Studis gegen hohe Mieten“. Auf der Sitzung des Wissenschaftsausschusses wurde deutlich, dass der Senat offenbar das Problem zu hoher Mieten erkannt hat, allerdings keine realistischen und kurzfristigen Lösungskonzepte anzubieten hat.

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