Studierendenparalament beschließt den Erhalt der Sprach- und Kulturbörse (SKB) an der Technischen Universität Berlin 01.11.2011

Das Studierendenparlament (StuPa) der TU Berlin beschloss am 27.10.2011, dass der Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) die Existenz der SKB für ein Jahr sicherstellen soll. Im Anschluss an die Sitzung wurde eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Präsidium und AStA unterzeichnet.

Die Sprach- und Kulturbörse ist aus Sicht des AStA eine essentielle Einrichtung an der TU Berlin. In dieser arbeiten Studierende aus aller Welt zusammen, mit dem Anliegen den kulturellen und sprachlichen Austausch in Berlin zu fördern. Sie bietet viermal jährlich ein umfangreiches Kursangebot in etwa 30 Sprachen an.

Grund für die vorübergehende Übernahme durch den AStA ist die fehlende Bereitschaft des Präsidiums die Verantwortung für die SKB zu übernehmen. Zustande gekommen ist das Problem durch die Emeritierung des bisher verantwortlichen Professors und die fehlende Bereitschaft seines Nachfolgers ebenfalls die Verantwortung für die SKB zu übernehmen. Das Präsidium strebte daraufhin die Eingliederung der SKB in eine andere Spracheneinrichtung an der TU an. Dies hätte die Zerschlagung der selbstverwalteten Struktur und vermutlich eine enorme Einbuße in der Vielfalt der Angebotenen Sprachkurse zur Folge gehabt. Die durch die Verantwortungsübernahme des AStA gewonnene Zeit kann jetzt dazu genutzt werden, alternative Lösungen für die SKB zu entwickeln. Es soll erreicht werden, dass auch in einem Jahr an der TU noch die Möglichkeit besteht, kleine Sprachen wie z.B. Mongolisch zu lernen.

Lina Möller (Kultur- und Gesellschaftskritik Referentin im AStA) dazu: „Der AStA wird sich in den nun anstehenden Verhandlungen dafür einsetzen, dass die SKB soweit wie möglich in ihrer jetzigen Struktur bestehen bleiben. Dazu gehört vor allem die Sicherstellung der Selbstverwaltung und des Vielfältigen Sprachenangebotes. Wir hoffen, dass auch die Universität an einer konstruktiven Lösung interessiert ist und die Eingliederung der SKB in andere Spracheneinrichtungen bzw. die daraus resultierende Schließung verhindert werden kann.“

Mike Rabenhorst von der SKB ergänzt: „Wir glauben, dass durch die vorübergehende Übernahme des AStA frischer Wind in die Verhandlungen kommt und unsere Positionen durch die ebenfalls auf der StuPa Sitzung beschlossene Resolution zur Weiterführung der SKB gestärkt werden.“

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