Film "TransXIstanbul" + Q&A mit Maria Binder & Ebru Kırancı

Filmplakat

[Deutsche Beschreibung weiter unten]

[English]

Thousands of Trans*Women live in the big cities of Turkey. Crimes against Trans*Women are mostly not investigated. Ebru, a Trans*Woman from Istanbul fights against the displacement and murder of her companions. She wants to change Turkish society with humour, self-irony and political acumen. She meets Margarethe, a 85-year-old German retired nurse and establishes a retirement home for Trans* with her.
The film shows how hate crime works as a system. Urban transformation of Istanbul and the protests around the Gezi Park in 2013 resonate throughout the film.

After the screening a discussion in presence of Ebru Kırancı and Maria Binder, the director, will take place.

-Ebru Kırancı works as a human rights activist with focus on trans* gender rights. She is the chair lady of Istanbul LGBTI (Trans*association) . She counsels trans* people and implements projects about LGBTI rights. Within the last 25 years she co-founded several civil rights and human rights initiatives and has initiated and implemented a great number of human rights activities (eg. The Trans*Pride March in İstanbul , "we need a law",campaign against hate crimes ,and the Trans* House transevi.org. Since 2015 she studies law in Istanbul.

-Maria Binder works as a documentary film maker and human rights activist. She develops concepts for education and training programmes and cultural events in Turkey and Germany. Her focus is on women rights and trans*rights. She studied sociology and video arts at the Free University Berlin and the University of Arts in Berlin.

Language: original version with English subtitles, 109 minutes
Free entrance!
Wheelchair accessible

Hosted by: Frauen*referat and Linke Liste TU Berlin

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[Deutsch]

Tausende Trans*Frauen leben in den großen Städten der Türkei. Verbrechen an Trans*Frauen werden meist nicht polizeilich untersucht. Ebru, eine Trans*Frau aus Istanbul, kämpft gegen die Vertreibung und Ermordung ihrer Weggefährt*innen. Mit Humor, Selbstironie und politischem Scharfsinn will sie die türkische Gesellschaft verändern. Dabei lernt sie Margarethe kennen, eine 85-jährige deutsche pensionierte Krankenschwester, und gründet mit ihr zusammen ein Heim für Trans*personen.

Der Film zeigt die verschiedenen Komponenten von Hate Crime, wie aus Hass-Sprache Hass-Mord wird. Die urbane Umstrukturierung Istanbuls und die Proteste um den Gezi Park schwingen im Film mit.

Ausgezeichnet mit dem Filmpreis des Council of Europe (FACE)

Nach dem Film wird es eine Diskussion in Anwesenheit von Ebru Kırancı und Maria Binder, der Regisseurin, geben.

-Ebru Kırancı arbeitet als Menschenrechtsaktivist*in mit Fokus auf Transgenderrechten. Sie ist die Vorsitzende der Trans*organisation Istanbul LGBTI. Sie berät Trans*personen und organisiert Projekte, die die Rechte der LGBTI-Community zum Thema haben. In den letzten 25 Jahren hat sie mehrerere Grund - und Menschenrechtsinitiativen gegründet und eine großse Anzahl Menschenrechtsaktivitäten organisiert (z.B. die Trans*Pride in Istanbul und das Trans*haus transevi.org). Seit 2015 studiert sie Jura in Istanbul.

-Maria Binder arbeitet als Dokumentarfilmerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie entwirft und organisiert Bildungskonzepte, Trainingsprogramme und kulturelle Veranstaltungen in Deutschland und der Türkei. Ihr Fokus liegt auf Frauen- und Trans*rechten. Sie hat Soziologie und Videokunst an der Freien Universität Berlin und der Universität der Künste Berlin studiert.

Sprache: Original mit englischen Untertiteln, 109 Minuten
Eintritt frei
barrierefrei

Veranstaltet von: Frauen*referat und Linke Liste TU Berlin

Termin: 

Donnerstag, 24. November 2016 - 19:00

Ort: 

H3010, Hauptgebäude TU Berlin, Straße des 17.Juni 135, 10623 Berlin

Typ: