Studierende gegen hohe Mieten

In den vergangenen Wochen hat sich ein Bündnis aus vorrangig Studierenden getroffen, um gegen die explodierenden Mieten und die damit einhergehenden Verdrängung in Berlin aktiv zu werden.

Von den zahlreichen Problemen sind nicht nur Studierende betroffen:
Es wird immer schwieriger überhaupt eine Wohnung zu finden und, selbst wenn es einem gelingt, ist der Stress mit Vermieter*innen oft vorprogrammiert. Stress mit Vermieter*innen und Mieterhöhungen haben teilweise fatale Folgen. So kam es in Berlin in den vergangenen Monaten immer wieder zu sogenannten Zwangsräumungen von Menschen. Mit Hilfe staatlicher Organe werden Menschen aus ihren Wohnungen geschmissen.
Der Anteil öffentlich geförderter Wohnungen sinkt ständig, während geplante Neubauten nicht für den kleinen Geldbeutel geeignet sind. Ganze Häuser werden aufgekauft, teuer saniert und im Anschluss teuer vermietet.

Gerade Studienanfänger*innen sind nicht immer aufgeklärt, wie sie sich gegen Mieterhöhungen und fragwürdige Mietverträge wehren können. Doch über die Informationsverteilung an unseren Hochschulen hinaus, wollen wir uns als Studierende endlich in den breiten gesellschaftlichen Protest gegen diese unsoziale Entwicklung einmischen:

Nächstes Treffen des Bündnisses „Studierende gegen steigende Mieten“: 21. August um 18 Uhr an der HU Berlin statt ( Dorotheenstr. 24 Raum 1505)

Für mehr Infos und bei allgemeinen Fragen wendet euch einfach an die AStA Referent*innen: sozialreferat@asta.tu-berlin.de oder bipo@asta.tu-berlin.de

Fragen kostet nichts: sozialberatung@asta.tu-berlin.de

Informationen des AStA findet ihr hier. Dort steht auch mehr zu Kiez-Inis und dem Bündnis „Zwangsräumungen stoppen“.

Auch der fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften) sammelt Informationen zum Thema Wohnen.