Studentischer Protest zahlt sich aus: Atelier im SE-RH-Gebäude gerettet!

Könnt Ihr euch daran erinnern, dass die TU den Studierenden der Stadt- und Regionalplanung das Atelier, also ihren wichtigsten Arbeitsraum, wegnehmen wollte?
Zwei Wochen vor dem Beginn der vorlesungsfreien Zeit wurde bekannt, dass das Atelier stattdessen dem Mineralölkonzern Total für eine Ausstellung zur Verfügung gestellt werden sollte.

Am Termin, an dem Mitglieder des Präsidiums zusammen mit Architekt*innen die Umbaumaßnahmen für die Total-Ausstellung
erörtern wollten, versammelten sich dann aus Protest mehr als
100 Studierende vor Ort, woraufhin die Besichtigung nicht stattfinden konnte. Studierende gründeten anschließend die AG „ATELIER RETTEN!“, in der der Protest koordiniert wurde.

Und diese Arbeit hat sich nun ausgezahlt: DAS ATELIER BLEIBT DEN STUDIERENDEN ERHALTEN!

Die Total-Ausstellung zieht nun in die Bibliothek über dem Präsidium. Auf einmal ist dies möglich. Wie oft auch schon in anderen Fällen geschehen, wurde vorher behauptet, dass es zur Entscheidung keine Alternativen gebe.
Deswegen zeigt sich: Studentischer Protest zahlt sich aus! Wir hoffen auch weiterhin, dass die Studierenden an der TU Entscheidungen, die von oben versucht werden durchzudrücken, nicht einfach so hinnehmen und dagegen protestieren. Nur eine engagierte und organisierte Studierendenschaft kann solche und ähnliche Schweinereien auch zukünftig verhindern!

Wir danken an dieser Stelle allen Engagierten der AG „ATELIER RETTEN!“ und ihren Unterstützer*innen für ihre großartige Arbeit und beglückwünschen sie zu diesem tollen Erfolg!

[Wenn Ihr mehr dazu wissen wollt, findet Ihr einen Artikel der AG „ATELIER RETTEN!“ in der aktuellen AStA-Info 33.]