Fotoausstellung: Die Diskreditierten

Die Diskreditierten

Fotoausstellung vom 4.-28. Mai an der TU Berlin

 
Im Juli 2017 fand in Hamburg das letzte Treffen der sogenannten G20-Staaten statt. Von vorneherein war klar, dass ein solcher Gipfel in einer Großstadt nicht ohne Protest über die Bühne gehen würde. 32 Journalisten gerieten auf die schwarze Liste des Bundeskriminalamtes (BKA) - ihre Akkreditierung für den G20-Gipfel in Hamburg wurde im Laufe des Gipfels wieder entzogen.  
Dass dies für die Pressefreiheit ein Skandal ist, scheint klar, des Weiteren mussten die betroffenen Journalisten jedoch auch finanzielle Einbußungen hinnehmen und langwierige juristische Prozesse auf sich nehmen. Nun haben einige Landeskriminalämter begonnen, die umstrittenen Datenbankeinträge zu löschen, so dass die Betroffenen nicht mehr überprüfen können, was ihnen dort zu Last gelegt wurde. Die polizeilichen Datenbankeinträge der Journalisten machen sichtbar, dass in Deutschland offenbar zehntausende Menschen in polizeilichen Datenbanken gespeichert werden, obwohl sie niemals von einem Gericht verurteilt wurden. 
 
Im Mai zeigt das Referat für Gesellschafts- und Kulturkritik des AStA die Fotoausstellung "Die Diskreditierten" mit Bildern von 11 der betroffenen Fotografen im Foyer des Hauptgebäudes der TU Berlin (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin). Die Ausstellung ist ganztägig von montags bis freitags zugänglich, am Wochenende jedoch leider nur für Studierende der TU Berlin.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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